.  ..................................................AKK Anne Karrenbauer
                    Es tut sich was in Berlin ! (außer BER natürlich)                                             kommt jetzt das große Reinemachen?

Opa Harry meint dazu:

       Hilfe - die Saarländer kommen ....

  Schüchtern waren sie noch nie - die Saarländer. Überall haben sie sich eingebettet, in Frankreich und in Deutschland gleichermaßen. Ob kulinarisch oder politisch, sie waren präsent und gar nicht dezent. Wenn es sein musste, haben sie auch schon einmal herzhaft ihr "Ländchen" verteidigt und sich auch nach den Nachbarn gereckt. Nicht immer waren sie dabei rücksichtsvoll, es durfte auch gerne mal ein wenig mehr sein, als die eigene Region zwischen Lothringen und der Pfalz, Beispiel:

  Erich Honecker. Dieser ehrbare Dachdecker aus Neunkirchen/Saar hat es immerhin zum Chef eines Staates im Osten gebracht, bis er sich dann endlich nach Chile verabschieden musste. Immerhin haben wir ihm ein "geflügeltes Wort" zu verdanken, das in einigen Regionen heute noch gebräuchlich ist: "Das kannst Du machen wie ein Dachdecker...!" soll heißen: Mach es wie "der Erich" es machen würde, dann machst Du nichts verkehrt.  Nicht ganz so brachial aber zumindest genau so unangenehm, hat ein anderer Saarländer seine Spuren hinterlassen,

  Peter Hartz. Er gilt heute noch unangefochten als der meistgehasste Sohn des Landes, obwohl er es doch so gut gemeint hat mit den Ärmsten der Nation, oooh. Immerhin hat er es in den Duden geschafft mit einem eigenen Begriff: "hartzen", als Synonym für betteln um Almosen von dem Staat, der es nicht geschafft hat, ihnen genügend Optionen zur Selbsternährung zu bieten ...

Dicht gefolgt im Bereich Unbeliebtheit dann ein Mann, der sich vor allem durch seine Eigenart hervorgetan hat, seine französische Ader zu zeigen, das Querulantentum -

 Oskar Lafontaine, oder wie manche ihn nannten: Oskar, der Kapitalistenschreck ... Er wäre locker als Double für Louis de Funes durchgegangen - klein aber laut, schreien, toben, jammern vom Feinsten. Natürlich hat es ihn nicht gestört, dass er für seine Memoiren eine knappe Mio. € bekommen hat, eine Scheidung kostet halt...

Jetzt aber Schluss mit den negativen Beispielen aus dem ehemaligen "Nordost-Fronkraisch".

Immerhin hat es der Menschenschlag geschafft, anno 1957 per Volksentscheid Deutschland, oder wie es dort heißt: "das Reich" zu annektieren und so vielen Deutschen ein neues Heimatgefühl zu geben, jawoll ! Als Positive Personalien in der Politik zeigen sich neuerdings eher ruhige Figuren, nicht zuletzt dank der hartnäckigen Kanzlerin. Diese will wohl einen Ausgleich schaffen in einem Personalbild, das mehr laut als kompetent aus der genau entgegen gesetzten Region Bayern kommt.


   Peter Altmaier ist nicht nur optisch raumgreifend, sondern auch auffallend eloquent für einen Vertreter der ansonsten eher nicht besonders "hochdeutsch-affinen" Spezies Saarländer. Er parliert jovial, korrekt und angenehm ruhig, wie man es sonst aus der Region kaum kennt - Glückwunsch! Gekonnt übersetzt der Kanzleramts-Chef und designierte Wirtschaftsminister derzeit noch, was die Kanzlerin meint. Ihm kann man ruhig den Folgeposten zutrauen.

Der eigentliche Knaller kommt aber gerade ganz schüchtern und leise aus den Tiefen des Weltkulturerbes Völklingen, der "Eisenhüttenstadt" Westdeutschlands:

  Annegret Kramp-Karrenbauer, oder wie Freunde sie kurz nennen: AKK. Eine Frau, die stiekum wie ein Mäuschen um die Ecke schaut, lächelt, aber dann klar und deutlich zeigt, wo sie steht und dass man mit ihr rechnen muss und kann. Sie will zeigen, dass es geht, wenn man nur will, zeigt Kampfgeist und ist trotzdem beliebt, ganz ohne Verbal-Injurien  und Kindersprache (Infantil-Linguistik z.B. ätschibätsch) - Respekt!

Es hat sicher seinen Grund, dass die noch umstrittene Chefin in Berlin sie zur Generalsekretärin machen will, obwohl sie eine der beliebtesten Landeschefinnen der Nation ist. Warum sollte nicht endlich einmal eine Frau oben stehen, die aus einem der ersten Länder Europas kommt, und damit zu den ersten Europäerinnen in der deutschen Politikerlandschaft zählt... Mancher tut sich zwar mit dem Namen noch etwas schwer, aber Annegret Kramp-Karrenbauer (Spitzname: AKK) geht immer noch leichter von den Lippen als verbale Stolperfallen wie etwa: Leutheuser-Schnarrenberger, Adam-Schwaetzer oder Müller- Piepenkötter. Letztere Namenskombis erinnern eher an Alkoholtests oder Mordbefehle wie zB.: Doris-Köpf-Schröder- sorry, das geht gar nicht -   Dann lieber AKK, immer noch besser als AfD- oder?

und vor allem: besser Karrenbauer als Knarrenbauer...


Info Saarland: Wiki

               oder www.saarland.de




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© Harry Wolfanger